Suche Internetagentur

Egal, ob kleines Startup Unternehmen oder bekannte Firma, für die Produktion der Firmen-Website wird in der Regel ein externer Dienstleister hinzugezogen. Und so richtig beginnt dann das Webprojekt mit der Wahl der Webagentur. Die Wahl ist ein entscheidender Schritt nicht nur für die Erstellung, auch für die Weiterentwicklung der Internetpräsenz. Eine schlechte Wahl führt nicht selten zum Neustart oder – schlimmer – zu verpassten Chancen.

Vor der Wahl kommt die Suche. Leider ist diese im konkreten Fall nicht so leicht, wie sie im nicht konkreten Fall erscheinen mag. Angebote und Dienstleister hat es im Überfluss, zu Adressen kommt man leicht, das ist nicht das Problem, das Problem ist die Vielfalt. Webdienstleister hat es in jeder Couleur: Freiberufler, Agenturen, Kommunikationsexperten, IT-Fachleute, Grafiker, Fotografen. Und bedient man sich aus dem Spektrum, kommen ganz unterschiedliche Vorschläge auf den Tisch. Inhaltliche und preisliche.

Begründet werden Unterschiede nicht selten technisch und dann ist der Laie schnell überfordert. Prekär wird es, wenn funktionelle Argumente der Agentur die Marktargumente des Website-Betreibers überstimmen.  Nicht selten weicht man auf den Bekanntenkreis aus. Bei vielen endet die Suche im persönlichen Umfeld; reduziert auf einen Bewerber. Ob dieser die beste Lösung bietet, weil er einem bekannt ist oder empfohlen wurde, ist eine andere Frage.

Zuerst Ziele klarlegen

Um das Meiste aus der Suche herauszuholen, analysieren Sie Ihre Ziele, formulieren Sie möglichst präzise: Ziele wie Umsatzerhöhung oder Neukundenbeschaffung sind schwammig und zu breit abgesteckt; so viel Verantwortung können Sie vielleicht dem Marketingleiter übertragen, aber nicht der Website. Hier geht es um Produktionsziele, um die Umsetzung des Corporate Designs, um die Usability, um das Einsetzung von bestimmten Geschäftsfunktionen. Website-Ziele lassen sich so zusammenfassen:

  • Inhalte präsentieren
  • Informationen anbieten
  • Besucher führen
  • Bekanntmachungen verbreiten
  • Geschäftsprozesse ausführen
  • Bekanntheit des Unternehmens ausbauen
  • Kundendaten erheben
  • Kontaktkanal bereitstellen

Mehr kann eine Firmen-Website nicht.  Alle Aufgaben und Schwerpunkte einer Website können aus diesen Kategorien abgeleitet werden.  Bei den  meisten Websites (insbesondere bei denen von kleineren Firmen) dreht sich vieles um das  Präsentieren von Inhalten. Eine Business-Website, die zentrale Geschäftsprozesse integriert oder aktives Online Marketing mit geplanter Besucherführung und systematischer Auswertung betreibt, hat nur eine Minderheit.

Dann fachliche Ausrichtung bestimmen

Sind die Ziele gut formuliert, erkennt man die Schwerpunkte des Webprojekts leicht. Sie erfassen schnell welche Komptenzen Ihr Webprojekt verlangt und damit sind Sie auf dem richtigen Weg. Wird die Website zur Präsentation eingesetzt, stehen sicher kommunikative Kernkompetenzen (Text und Grafik) im Vordergrund, bei Online-Shops steigt der funktionelle Anspruch und der Fokus wechselt zur technischen Expertise.  Es stellen sich dann zwei Hauptfragen:

  • Wer löst die gestellte Aufgabe am besten, Allrounder, Techniker oder Werber/Grafiker?
  • Wie viele Einzelkompetenzen braucht das Projekt?

Fazit

Die Festlegung der fachlichen Kernkompetenz des Webdienstleisters ist ein strategischer Entscheid, der in vielen Fällen über das anstehende Webprojekt hinausreicht: Webdienstleister werden oft als langfristige Partner gesucht. Für den Auftraggeber lohnt es sich, wenn er sich vor der Suche gründlich mit seinen Anforderungen auseinandersetzt. Als positiver Nebeneffekt wird die Suche dank des klareren Suchprofils um einiges einfacher.